Die alte Fabrik im Wald

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Unser Reporter Peter Blei hat sich im Internet auf die Suche nach genau diesem Standort begeben. Einige interessante Dinge kamen dabei zum Vorschein…

Nach einigen Recherchen habe ich sie nun gefunden oder besser was davon noch übrig ist .Ich stand vor einen verschlossenen Tor und habe es erst mal dabei belassen .Wie sich später herausstellte war dies der russische Teil des Geländes .Die geheime Waffenfabrik in der DDR.Offiziell war es natürlich was anderes, ein Chemiewerk .Das ganze Gelände ist von einer ungefähr 2 Meter hohen Mauer umgeben .Zu DDR Zeiten arbeiteten über 500 Menschen hier .Wie an einen einer Art Taktstraße saßen die Frauen hier und verrichteten ihre Arbeit .Es wurden hier Mienen und Handgranaten gebaut und entwickelt .Die SM 70, die wohl gefährlichste Waffe an der Innerdeutschen Grenze, wurde hier auch entwickelt und produziert .Ab 1970 wurde SM 70 an der West – Grenze eingesetzt .Nach Auslösung verschoss sie Stahlsplitter, die schwerste Verletzungen zur Folgen hatten .Auch für den Export wurden hier Sprengkörper hergestellt .Aber die Geschichtet diese geheimnisvollen Ortes geht auf das Jahr 1935 zurück .Hier entsteht eine Munitionsfabrik für den Krieg . Es werden Bomben und Granaten in großen Mengen hergestellt .Ab 1938 werden auch Giftgasgranaten hergestellt und eingelagert .Um 1948/49 begann man die eingelagerten Giftgasgraten zu entschärfen und teilweise in der Ostsee zu versenken .Ab Anfang der 1950 begann hier die DDR auf einen Teil des Geländes mit ihrer Produktion von Granaten und Sprengkörpern .Ein anderer Teil des Geländes wurde ab 1945 von der Russischen Armee übernommen .Sie stationierten hier Panzer und so manch geheime Dinge , die bis heute uns verborgen geblieben sind .Im September 1992 rückten die Truppen dann ab und das Gelände wurde übergeben .Der meiste Teil der ehemaligen Sprengstofffabrik existiert nicht mehr , es wurde ein neuer Industriepark darauf gebaut .Aber im hinteren Teil gibt noch genügend Gebäude die man erkunden kann .Ob man das sich trauen oder aus gesundheitlichen Gründe lieber fernbleiben sollte , ist eine Frage die ich mir noch beantworten muss .

Peter Blei

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