Burg in Flammen ein schöne Inszenierung auf der mittelalterlichen Burgruine am Harzrand .

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Der Start war für mich etwas schwierig . Die Parkplätze am Fuße der Burg
waren hoffnungslos überfüllt .

Also zurück nach Neustadt und dort geparkt .
In der Nähe des Gondelteiches führt ein steiler Weg auf die Burg hinauf .

Für die Gäste die den “ normalen „Parkplatz nutzen konnten wurde ein
Shuttle eingesetzt , damit sie den beschwerlichen Weg nach oben nicht zu
Fuß bewältigen mussten .

Oben angekommen begrüßte mich freundlicherweise Burgfräulein Bianka am
Eingang der oberen Burg .

Mein erster Blick war natürlich auf die vielen Gäste die sich das
Spektakel am heutigen Abend ansehen wollten . Nach Schätzungen hatten
sich mehr als 300 Besucher auf dem doch kleinen Burghof eingefunden .
Die Veranstalter hatten soviel wie möglich Sitzgelegenheiten aufgestellt
um es den Zuschauern so angenehm wie möglich zu machen .

Gegen 20.00 Uhr begann das überarbeitet Schauspiel .

Der Hohnsteiner Mittelalterverein gab in farbenfrohen Kostüme sein
Bestes um den Gästen viel gute Unterhaltung zu bieten , was Ihm
eindeutig gelang .

Es wurden auch zeitgenössische Themen in den Texten mitverarbeitet .

Wie zum Beispiel nach der Erstürmung der Burg wurden nach dem Burgherren
gefragt . Er ist nicht anwesend , die Antwort .

Wo sei er denn ? Durch die Gebietsreform befinde er sich jetzt in
Sondershausen .

Schallendes Gelächter drang lautstark durch den kleinen Burghof .

Natürlich waren auch derbe Sprüche dabei .

Da die Burg nicht den erhofften Ertrag brachte wurde zum Anzünden der
Gleichen aufgerufen .

Ein Verwirrter , sehr gut gespielt , lief mit einer Fackel durch das
Gelände und rief: “ Ich kann alles anstecken „.

Dann begab er sich zu den Kindern und fragte : “ Darf ich euren Kinder
anstecken , Ihr könnt euch ja Neue machen „.

Wieder lautes Gelächter , natürlich nicht bei allen . Einige Mütter
schauten doch etwas erschrocken .

Eine abwechslungsreiche und gute Vorstellung ging zu Ende , natürlich
mit viel Beifall.

Die „Band of Barbarossa“ sorgte anschließend für gute Musik .

Die Akustik war erstaunlich gut , wie ich fand .

Zum Schluss boten zwei Künstler eine gelungene Feuershow die auf solch
eine Burganlange immer gut zur Wirkung kommt .

Die Dame der Feuershow hatte so eine Art brennenden Hula Hoop Reifen den
sie tatsächlich um ihre zarten Hüften kreisen ließ .

Für die Augen der zahlreichen Kinder war die Feuershow wohl das
Highlight am gestrigen Abend .

Insgesamt ein schöner und gelungener Abend den sich die Veranstalter auf
die Burgfahne schreiben können .

Peter Blei

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