Brückenmontage der Fußgänger- und Radfahrbrücke erfolgt in den Nachtstunden unter enormen Zeitdruck

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Eine logistische Meisterleistung ist das Organisieren und spätere Auflegen der neuen Fußgänger- und Radfahrbrücke in der Nähe des Bahnhofs.

Derzeit werden von der Leinefelder Firma Stahlbau Hartleb die vormontierten Teile der Brücke per Schwerlasttransport angeliefert und vor Ort zwischen dem 7. bis 10. August weiterbearbeitet und verschweißt. Die dann fertig vormontierte Brücke soll mittels eines 1200-Tonnen-Raupenkran in ihre endgültige Lage gehoben werden. Dieser Kran gelangt mit Polizeibegleitung von Bremerhaven zur Baustelle.

Der große interessante Tag wird der 11. August ab etwa 18:30 Uhr sein. In Zwei-Schichtsystemen wird der Kran die 61 Meterlange und knapp drei MillionenEuro teure Brücke anheben und auf die vorgebauten Lager aufsetzen.

„Das wird eine sehenswerte Aktion, die man sicher so schnell nicht wieder zu sehen bekommt“, ist sich Bürgermeister Thomas Spielmann sicher und animiert die Bürger, sich dieses Spektakel anzusehen. Trotz allem steht die Sicherheit an oberster Stelle, weiß er weiter zu berichten. Daher wird während der Brückenmontage eine großräumige Sperrung angeordnet, die die interessierten Bürger schätzungsweise auf mindestens 100 Meter Abstand hält.

Die Mitarbeiter der Stahlbaufirma und auch die Firma Ernst & Herwig, die die Gesamtbaustelle betreut, waren in den letzten Wochen sehr fleißig. Die zukünftige Treppe steht bereits und auch die Rampe für Fahrräder undRollstuhlfahrer ragt schon kräftig in die Höhe. Restarbeiten, wie das Geländer und Sicherungsdrähte, werden ebenfalls zeitnah montiert.

Für den „großen Tag“ und für Nachbereitungen erfolgen in Abstimmung mit der Bahn zwei Sperrfristen:

Am 11.August wird der gesamte Zugverkehr von 18:30 bis 4:45 Uhr am folgenden Morgen unterbrochen.Dann muss die Brücke komplett aufgelegt sein, so der Bürgermeister.

Die zweite Sperrung erfolgt am 13. August von 18:40 Uhr bis 4.15 Uhr am nächsten Morgen. Diese Zeit wird für eventuelle Nachjustierung, für Prüfung und Restarbeiten benötigt.

Die Rad- und Fußgängerbrücke in Zahlen:
Baustart: Juni 2016
Gesamtkosten: 2,996 MillionenEuro
Eigenanteil der Stadt Heilbad Heiligenstadt:775 000 Euro
Anteil Deutsche Bahn:807 000 Euro
Anteil Freistaat Thüringen:606 000 Euro
Länge Rampenanlage – Südseite: 132 Meter
Länge Brücke: 61 Meter
Fahrbahnbreite: 6,30 Meter
Übergabe: Herbst 2017

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