Blindgängerfund in Nordhausen-Nord: Evakuierung für den 3. September geplant

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Bis zu 3000 Menschen betroffen / Krauth: „Wir werden routiniert, sicher und professionell vorgehen“

Nordhausen (psv) „Bei der Absuche von Verdachtspunkten möglicher Bombenblindgänger hat sich im Bereich des Stadtteiles Nord eine Fundstelle bestätigt“, das sagte jetzt Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth. „Zurzeit geht von diesem Fund keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben aus“, so die Bürgermeisterin weiter, die den Einsatz leiten wird. Noch in dieser Woche wird der Einsatzstab weitere Festlegungen treffen“, so Frau Krauth. „Unmittelbar danach werden wir über die Medien weitere Detailinformationen zum Ablauf der Evakuierungen geben“, sagte Frau Krauth.

„Die betroffenen Bewohner werden darüber hinaus in den kommenden Tagen mit Handzetteln auf diese Maßnahme hingewiesen. Diese Handzettel enthalten alle wichtigen Informationen zu Verhaltensweisen bei der Evakuierung.“

„Da für die Entschärfung oder einen möglichen Abtransport umfangreichere Evakuierungsmaßnahmen notwendig sind – z. B. sind zwei Pflegeheime betroffen und Teile des Klinikums – haben wir den Termin der Unschädlichmachung des Blindgängers wieder auf einen Sonntag, den 3. September, gelegt. Wir haben mit dem Sonntags-Termin bei der jüngsten Entschärfung in Hesserode sehr gute Erfahrungen gemacht. Sonntags können die Eingriffe in die Infrastruktur und das öffentliche Leben so gering wie möglich gehalten werden“, sagte Frau Krauth.

„Alles ist gut durchgeplant“, sagte Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth. „Egal, ob Sprengung oder Entschärfung. Der Evakuierungsradius beträgt 1000 Meter um den Fundort. Wir gehen von einer Evakuierung von bis zu 3000 Menschen aus. “.

Zum Bild: Im April 2017 gab es den jüngsten Blindgängerfund in der Nähe von Hesserode Damals konnte die Bombe vor Ort entschärft werden. Foto: P. Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen.

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