Bauvorbereitende Arbeiten für neue Nordhäuser Feuerwache beginnen noch 2017

0

Städtische Wohnungsbaugesellschaft will mit Abriss des leerstehenden Kita-Gebäudes Baufreiheit schaffen

Noch in diesem Jahr sollen die vorbereitenden Arbeiten für den Bau des neuen Feuerwehrtechnischen Zentrums in Nordhausen beginnen. Rund 200.000 Euro wird die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) investieren, um den zukünftigen Feuerwehrstandort in der Zorgestraße zu beräumen. „In den kommenden Monaten wollen wir das ehemalige Kindergartengebäude abreißen lassen“, sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan. Außerdem müssen Versorgungsleitungen auf dem Gelände umverlegt und Bäume gefällt werden. „Unser Ziel ist es, im ersten Halbjahr des kommenden Jahres mit dem Bau des neuen Feuerwehrtechnischen Zentrums beginnen zu können. Bis dahin muss Baufreiheit herrschen“, erläutert Klaan den weiteren Zeitplan. Ende August soll der Aufsichtsrat über das weitere Vorgehen informiert werden. Gibt das Gremium sein Okay, sollen die Ausschreibungen für die Arbeiten vorbereitet werden. Die Berufsfeuerwehr wird in der Zeit bis zum Abriss in dem vorhandenen Gebäude mehrere Rettungsübungen durchführen, bevor dann endgültig die Abrissbirne zur Tat schreitet.

Die SWG ist Bauherrin des geplanten Feuerwehrkompetenzzentrums in der Nordhäuser Zorgestraße und daher mit der gesamten Vorbereitung des geschätzt rund 15 Millionen Euro teuren Bauvorhabens betraut. In der neuen Feuerwache sollen neben der Nordhäuser Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Wehren untergebracht und so die Kräfte gebündelt werden.
Während die bauvorbereitenden Arbeiten nicht förderfähig sind, läuft derweil das Förderverfahren für den Feuerwehrneubau am Landesverwaltungsamt in Weimar. „Die Vollständigkeit der notwendigen Unterlagen wurde uns bestätigt. Ich gehe deshalb davon aus, dass das Förderverfahren in den kommenden Wochen abgeschlossen sein wird. Um gute Preise bei den Ausschreibungen zu bekommen, müssen wir über die Wintermonate mit der Gesamtausschreibung für das Vorhaben raus“, so die SWG-Chefin weiter.
Das Stuttgarter Büros Dasch-Zürn-Architekten hat das neue Feuerwehrgebäude geplant. Das Konzept sieht ein U-förmig geschnittenes, zweigeschossiges Hauptgebäude aus beige-grauem Klinker und ein eingeschossiges Nebengebäude in Richtung Zorge vor. Der Stuttgarter Vorschlag war der Sieger eines europäischen Architekten-Wettbewerbs, an dem sich 18 Büros mit einem Entwurf beteiligten.

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail
Teilen

Hinterlassen Sie einen Kommentar

*