Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

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„(Fast) Immer gut gelaunt und motiviert.
Die Zeit der tollen Ab’nde hat bis spät variiert.
Mit Offenheit zogen sie uns in ihr Vertrauen
Dabei konnten wir uns viele gute Tipps klaun.
Die Fragebogen-Auswertung ergab: Die Snacks warn toll –
Für andre Dinge waren unsre Köpfe dann schon viel zu voll!“

Mit der „Ode an die Dozenten“ bedankten sich Tonia Brandt und Pauline Kehm bei der Landesmusikakademie und den Dozenten der C-Ausbildung für ihre großartige Arbeit. Denn am vergangenen Samstag, den 1. April, war es endlich soweit – elf Absolventen der C2-Ausbildung nahmen den Weg nach Sondershausen auf sich, um ihr Zeugnis entgegenzunehmen. 

Die Franz-Lizst-Halle im Marstall war gut gefüllt, denn Freunde und Familienangehörige der Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung teil, um den Mühen ihrer Lieben Anerkennung zu zollen und sie ob ihrer erfolgreichen Arbeit zu beglückwünschen. Nach einem feierlichen Einstieg mit der Posaunen-Polka, gespielt von Udo Büchner, am Klavier der Dozent Martin Köcher, begrüßte die Projektleiterin Dominique Moratzky die Gäste. Neben der Anerkennung der Auszubildenden versuchte sie die vielfältigen Aufgabenbereiche und damit verbundenen Inhalte der C-Ausbildung auch für Außenstehende transparent zu machen. Es ginge nicht nur um das Dirigieren, sondern um vieles mehr, was erst dazu führt, ein Werk in seiner Gesamtheit zu durchdringen, um es dirigieren zu können. Der Ensembleleiter braucht ein gutes Gespür für seine musikalische Gruppe, er braucht Hintergrundwissen zu der Musik, die er einstudieren und zum Klingen bringen möchte. Er braucht gute Ohren, einen körperlichen Bezug zur Musik, eine Klangvorstellung und noch einiges mehr, was alles in zwölf Monaten vermittelt, verinnerlicht und schließlich individuell einsatzbereit gemacht werden musste. 

Für alle Beteiligten, unabhängig davon, ob Teilnehmer oder Dozent, war es eine spannenden und erfüllende Aufgabe. Bewältigen konnten die Auszubildenden die erste Hürde an der Akademie und blicken nun nach vorn, um das Gelernte in der Praxis mit ihren Ensembles anzuwenden. Zweifel an einer erfolgreichen Umsetzung dessen, hat im Saal keiner. Die Teilnehmer sind sehr gut vorbereitet und bereits vielfältig aktiv, so auch während der Veranstaltung.

Der Jahrgangbeste Nikolaas Schmeer widmete dem Ausbildungsteam eine speziell für die Feierstunde bearbeite Fassung des Volkslieder „Der Mond ist aufgegangen“ und zeigte außerdem seine künstlerischen Potenziale in der Leitung und sanglichen Unterstützung des kleinen Männerensembles, was aus einer Auswahl des Nachwuchschores der Jenaer Philharmonie zusammengestellt wurde. Ebenso agierten Alexander Kohlmann und Tonia Brandt mit einem kleinen Gitarrenensemble aus Weimar mit dem sie ihr Prüfungsstück für praktische Ensembleleitung vorstellten, die „Rumba Flamenca“. 


Alexander Kohlmann ergriff nach der Zeugnisübergabe auch noch einmal das Wort und bedankte sich für die Fülle an Informationen, die er zur Verfügung gestellt bekommen hat und sehnt sich bereits nach neuen Formaten, um sich weiterzubilden, womit er nicht allein ist.
Der erste Jahrgang der C-Ausbildung Thüringens freut sich jetzt schon auf ein Wiedersehen aller Teilnehmer und Dozenten, um sich an einem Wochenende mit neuen Schwerpunkten auseinanderzusetzen, die auf den Erfahrungen aus der Praxis aufbauen. 

Bis dahin wünscht das Team der C-Ausbildung viel Freude und Erfolg im Bereich der Ensembleleitung und sagt „Herzlichen Glückwunsch“ zur erfolgreich bestandenen Prüfung der C2-Ausbildung.

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