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„Ich liebe meinen Job!“

Theaterpädagogin Eva Lankau bringt mit dem Theaterjugendclub „Hip-Hop Händel“ zur Uraufführung

Es wird eine besondere Uraufführung, auf die sich der Theaterjugendclub derzeit vorbereitet: Hip-Hop trifft auf Klassik! Gemeinsam mit dem Leiter Christian Fuchs und Zirkuspädagogin Steffi Böttcher bringt das neue Gesicht des Jungen Theaters, Theaterpädagogin Eva Lankau, das Stück nach einer Oper von Georg Friedrich Händel auf die große Bühne des Theaters Nordhausen. Premiere ist am Karsamstag, 31. März, um 19.30 Uhr.

Der Theaterjugendclub erzählt gemeinsam mit dem Jungen Zirkus Zappelini, Schülern der Kreismusikschule Nordhausen, einer echten Opernsängerin und viel Musik die märchenhaft-abenteuerliche Geschichte von Händels Oper „Die Zauberinsel der Alcina“. Alcina ist eine mächtige Zauberin. Jeder Mann, der auf ihrer Insel strandet, wird ihr Liebhaber – und später in einen Stein oder einen Baum verwandelt. Alcina könnte ewig so leben und lieben. Doch gerade die Liebe wird ihr in Gestalt der Amazonenfürstin Bante gefährlich. Denn die will ihren Verlobten wiederfinden und löst damit eine große Intrige aus …

Seit August ist Eva Lankau aus dem Jungen Theater des Theaters Nordhausen nicht wegzudenken. Zunächst als Elternzeitvertretung nach Nordhausen gekommen, bleibt sie als Kollegin von Daniela Bethge, die in der Spielzeit 2018/19 die Leitung des Jungen Theaters übernimmt, am Haus. Dass sie ans Theater wollte, wusste Eva Lankau schon als Kind. Denn bei einer Aufführung der Oper „Hänsel und Gretel“ war ihr klar: Das wollte sie auch sein, so ein Lebkuchenkind wie die Kinder aus dem Chor! Und so sang sie für den Kinderchor des Staatstheaters Darmstadt vor und stand häufig auf der Bühne. Schon damals war ihre Überzeugung: Theater ist toll!

Nach dem Abitur studierte sie erst einmal Sozialwissenschaften in Marburg. Nach dem Bachelor ging es weiter mit einem Masterstudium Theaterpädagogik in Rostock. Direkt von dort wurde sie ans Theater Nordhausen engagiert – auch das sollte wohl so sein! Hier sprang sie gleich mitten hinein ins Theaterpädagogenleben: Schulworkshops, Lehrerfortbildungen, Führungen, der Theaterjugendclub und vieles mehr. Eva Lankau wurde herzlich aufgenommen und freut sich, zu bleiben: „Ich sehe die Kids ein Jahr lang wachsen und kann in der nächsten Spielzeit darauf aufbauen.“ Ihre Aufgaben sind vielseitig: sie ist Ansprechpartnerin für Lehrer, Regisseurin, Autorin, bringt den jungen Darstellern Handwerk und Technik bei, langweilig wird es nie.

Ihren Schützlingen verlangt sie viel ab: Disziplin, Einsatzbereitschaft, eine professionelle Arbeitshaltung, Theater ist Verabredung und oft harte Arbeit. An ihrem Job liebt sie die Abwechslung: Kein Tag ist wie der andere – Büro, Proben, Schulbesuche, Besprechungen. Zu der Arbeit mit dem Jugendclub und dem Jugendclub junior kam auch noch „Katjuscha“ dazu, die Kooperation mit der Aussiedlerinitiative „Kontakt“. Das Tanztheaterstück, das die Gruppe auf die Bühne brachte, schrieb Eva Lankau selbst – so wie auch „Hip-Hop Händel“ und „Klasse 7b ohne Sophie“, die diesjährige Produktion des Jugendclubs junior, die am 3. Juni Premiere hat und die Saison des Theaterjugendclubs abschließt.

Doch zunächst steht nun die Premiere des Theaterjugendclubs im Großen Haus auf dem Spielplan. Karten für die Premiere von „Hip-Hop Händel“ am 31. März um 19.30 Uhr und die nächsten Vorstellungen am 23. April um 19.30 Uhr, am 24. April um 10 Uhr und am 14. Mai um 18 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

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