5 Millionen Euro Förderung für Humboldt-Gymnasium

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Der Freistaat Thüringen fördert die Sanierung des Humboldt-Gymnasiums in Nordhausen mit 5 Millionen Euro. Infrastrukturministerin Birgit Keller hat jetzt den Fördermittelbescheid an Landrat Matthias Jendricke übergeben. „Es gibt nicht viele Schulsanierungen, die mit der höchsten Fördersumme von 5 Millionen Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm bedacht werden“, sagte Ministerin Birgit Keller. Die Landesregierung unterstützt damit Kommunen mit zusätzlichen 150 Millionen Euro bei ihren Schulsanierungsvorhaben. Doch selbst mit dieser Summe könne der Investitionsstau in den Thüringer Schulen nicht komplett aufgeholt werden, so die Ministerin, deshalb werde sie sich für eine Fortsetzung des Programms auch nach 2019 einsetzen.

„Wir werden im Humboldt-Gymnasium am Ende mehr als das Doppelte der Fördersumme investiert haben“, blickte Landrat Matthias Jendricke voraus und bedankte sich bei Birgit Keller für ihre Unterstützung, sowohl als frühere Nordhäuser Landrätin als auch als jetzt zuständige Ministerin. „Die Förderung war eine der Voraussetzungen für die erforderliche Ausnahmegenehmigung vom Landesverwaltungsamt, die uns seit Juni vorliegt.“ Diese Genehmigung ermöglicht es dem Landkreisverwaltung, dass die Service Gesellschaft die Komplettsanierung des Hauptgebäudes des Humboldt-Gymnasiums im Auftrag des Landkreises realisiert, refinanziert über die anschließende Vermietung an den Landkreis.

Auch der stellvertretende Schulleiter Volker Vogt und Tino Pförtner, der Vorsitzende des Schulfördervereins, freuten sich angesichts dieses weiteren wichtigen Meilensteins des umfangreichen Sanierungsvorhabens. „Wir sind startklar“, sagte Service-Geschäftsführer Gunnar Reuter. Die ersten europaweiten Ausschreibungen seien bereits auf den Weg gebracht, das Schulgebäude ist freigezogen. „Der Baubeginn ist für Ende des Jahres, Anfang des kommenden Jahres geplant“, so Service-Betriebsleiter Michael Mohr. Bis 2020 wird das historische Hauptgebäude des Humboldt-Gymnasiums saniert, barrierefrei ausgebaut und mit einem verglasten Flügel mit modernen Unterrichtsräumen ergänzt. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 13 Millionen Euro, inklusive des Außengeländes und der Ausstattung der Schule.

Geplant ist außerdem der Neubau eines gemeinsamen Mensagebäudes für beide Schulteile des Humboldt-Gymnasiums. Dazu forderte der Landrat noch einmal von der Städtischen Wohnungsgesellschaft eine klare Aussage zu dem Verkauf des notwendigen Grundstücks. Auch für den Bau der Mensa will der Landkreis im Herbst einen Förderantrag beim Land einreichen, um zeitnah dieses Vorhaben realisieren zu können.

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